Bewegung ist mehr als Muskelkraft, es geht um Gleichgewicht, Stabilität und das Gefühl, im eigenen Körper zuhause zu sein. Genau hier setzt das Balance Board an:
- ⚖️ Es schult Koordination und Gleichgewicht. Wichtige Grundlagen, um Stürzen vorzubeugen und Bewegungen sicherer zu machen.
- 💪 Es aktiviert die Tiefenmuskulatur im Rumpf. Das Fundament für eine gesunde Körperhaltung und einen starken Rücken.
- 🧘♀️ Es fördert Körperwahrnehmung und Konzentration. Wir lernen, uns auf kleinste Bewegungen einzulassen und sie bewusst zu steuern.
Das Besondere: Jede Übung fühlt sich spielerisch an, fast wie eine Mischung aus Surfen 🏄♂️🌊 und Turnen 🤸 und trotzdem steckt hochwirksames Training dahinter. Schon kleine Bewegungen fordern Körper und Geist gleichermaßen heraus.
Wir sind begeistert, dieses nachhaltige, hochwertig gefertigte Trainingsgerät in unsere physiotherapeutische Arbeit einzubinden und freuen uns darauf, es mit euch gemeinsam in der Praxis einzusetzen ✨
Balance Board in der Physiotherapie
Sind Balance Boards sinnvoll?
Ja – richtig eingesetzt verbessern sie Propriozeption, Gleichgewicht und Rumpfstabilität. In der Therapie sind sie ein Ergänzungstool: kein Ersatz für Diagnostik oder Grundlagentraining, aber ideal, um Koordination alltagsnah zu schulen – vom Reha-Setting bis zur Sturzprävention.
Ist ein Balance Board gut für die Wirbelsäule?
In vielen Fällen ja. Durch die Aktivierung der Tiefenmuskulatur unterstützt es eine aufrechte Haltung und entlastet Strukturen rund um die Wirbelsäule. Wichtig: neutraler Rücken, saubere Technik, langsam steigern. Bei akuten Rückenbeschwerden bitte vorab ärztlich/therapeutisch abklären.
Ist ein Balance Board gut für das Knie?
Es kann die Gelenkführung und muskuläre **Stabilität** rund ums Knie verbessern – z. B. nach Reha-Phasen. Starte beidbeinig, mit Mikrobeuge im Knie, steigere die Schwierigkeit schrittweise. Bei akuten Band-/Meniskusproblemen nur nach Freigabe und unter Anleitung.
Ist ein Balance Board gut für die Hüfte?
Ja, weil die Hüftabduktoren und die stabilisierende Muskulatur arbeiten müssen. Das kann die Gang- und Standstabilität verbessern. Bei akuten Entzündungen (z. B. Bursitis) zuerst Ruhe/Abklärung, dann langsamer Einstieg.
Ist ein Balance Board gut für den Beckenboden?
Indirekt ja: Durch die Core-Aktivierung kommt es oft zur Mitaktivierung des Beckenbodens. Mit ruhiger Atmung und guter Ausrichtung trainieren – nicht als alleinige Beckenboden-Therapie verwenden. Nach Geburt/Operation bitte vorher klären.
Wie benutzt man ein Balance Board richtig?
Barfuß oder mit Grip-Socken, Blick nach vorn, Schultern locker. Sicherer Stand (ggf. Wand/Handlauf) und 2–3× pro Woche 5–10 Minuten starten: 1) beidbeinig statisch → 2) kontrollierte Gewichtsverlagerungen → 3) kleine Kniebeugen → 4) einbeinig → 5) dynamische Aufgaben (Ball fangen, Kopf drehen). Qualität vor Dauer.
Welches Balance Board für Anfänger?
Ein Rocker-Board (Wippe) oder ein Board mit breiter Standfläche und rutschfestem Deck ist ideal. Sanfte Wölbung, gute Griffigkeit, passende Traglast. Später kann auf Roll-Boards bzw. höhere Instabilität gesteigert werden.
Welche Unterlage eignet sich?
Eine rutschfeste Matte (Yoga/Kork/Gummi) schützt Boden und sorgt für Grip. Glatte Böden vermeiden. Für Roll-Varianten hilft kurzfloriger Teppich oder eine Schutzmatte, damit die Rolle kontrolliert läuft.